Donnerstag, 12.Juli.2018 bis 14.10.2018
Ausstellung
BUSY GIRL
Barbie macht Karriere

Die Barbiepuppe ist seit den 1950er Jahren das Lieblingsspielzeug vieler junger Mädchen. Sie verkörpert ein ideales Frauenbild mit allen weiblichen Rollenklischees: Schönheit, ausgefallener Kleidung und immer in Begleitung ihrer Freunde Ken und Stacey.

Doch Barbie kann auch anders: Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sie sich zum Vorbild für die moderne Karrierefrau. Während die erste Puppe noch ohne Funktion auf den Markt kam, begann sich Barbie der rasanten beruflichen Entwicklung der Frau anzupassen. Ob als Astronautin, Tierärztin oder Archäologin, Barbie stellte sich vielen Herausforderungen.

Die Ausstellung stellt Barbie in verschiedenen beruflichen Szenarien dar und zeichnet die gesellschaftspolitische Entwicklung des Frauenbildes seit den 1950er Jahren nach. So macht die Puppe auch Karriere in Bereichen, die zu ihrer Zeit nicht dem gängigen Frauenbild entsprachen: Sie wird damit zur Vorreiterin einer ganzen Generation junger Mädchen.

Von den Sammlerinnen Bettina Dorfmann und Karin Schrey liebevoll zusammengetragen, richtet sich die Ausstellung nicht nur an Barbie-Fans, sondern vor allem auch an diejenigen, die die Entwicklung des modernen Frauenbildes im Wandel der Zeit nachverfolgen möchten.


Wir bitten um einen kurzen Hinweis, wenn Sie mit Foto- oder Videoaufnahmen zu Dokumentationszwecken oder für die örtliche Presse während der Veranstaltungen nicht einverstanden sind.


Freitag, 6.Oktober.2017
seit dem 6.10. zu sehen: Die Neukonzeption der Dauerausstellung!
ZINN UND GLAS - WIE SCHÖN IST DAS!

Zinn und Glas – eine im Jugendstil kaum wegzudenkende Begegnung zweier Materialien, die in unterschiedlichster Kombination in der Gestaltung zahlreicher Objekte Anwendung fanden.

Bei sogenannter „Fassware“ ersetzt das Glas (oder auch Keramik) Teile des Metalls, etwa als Einsatz bei Vasen, Jardinieren, Schalen oder Tintenfässern. Neben dem rein funktionalen Aspekt verleiht diese Verbindung dem Zinn eine größere Leichtigkeit, nimmt ihm die kompakte Schwere und erlaubt ein größeres Spiel mit der Linie. Das Glas, häufig handelte es sich um (geschliffenes) Kristallglas, tritt bei diesen Entwürfen zugunsten des Metallentwurfs zurück.

Bei anderen Ausführungen, wie der Firma Orivit, Köln, präsentieren sich Glas und Zinn in gleichwertiger oder sogar umgekehrter Kombination: Kunstvolle Bunt-, Kristall- oder Überfanggläser werden vom oft vergoldeten Zinn in filigranen Linien gleichsam umarmt. Bei einigen Objekten rückt das Metall fast ganz in den Hintergrund und bildet lediglich den Boden oder die Henkel.

Ergänzend in der Ausstellung präsentiert werden auch Zinnobjekte mit Emailledekor, darunter Objekte von Archibald Knox für Liberty & Co., London. Die strahlende Farbigkeit des Glasflusses stellt dabei eine reizvolle Verbindung mit dem silbrigen Glanz des Zinns dar.